Greta - ein Häuflein Elend im Straßengraben

Greta hat uns allen das Blut in den Adern gefrieren lassen. Gefunden wurde sie von Eugenia und Nelu gemeinsam mit Alina, einem unserer Vereinsmitglieder, auf dem Weg von Giurgiu zurück zum Flughafen nach Bukarest. Neben der Landstraße aus dem Augenwikel sahen sie sie - angebunden, im Straßengraben, ein Häuflein Elend. Keine 4 kg schwer, mit einem starren Draht um den Hals, mit schlimmen Verletzungen am Kopf. Statt direkt zum Flughafen ging es mit Eilgeschwindigkeit mit Greta sofort in die Tierklinik - dort wurde der furchtbare Verdacht bestätigt - diese Verletzungen kommen von roher Gewalt. Irgendjemand wollte dieser kleinen Hundedame wirklich wirklich Schlimmes tun ... Wir sind fassungslos, einfach nur fassungslos.
Greta, eine winzige und schon betagtere Hundedame, verlor durch diese Gewalteinwirkung auf iihren Kopf ein Auge, das zweite ist leider blind. Sie war völlig verwahrlost, ausgemergelt und leider auch mit "Pest" und "Cholera" infiziert gewesen. Sie blieb erstmal stationär, wurde operiert und langsam und vorsichtig behandelt, ihre Wunden versorgt, die Infektionen bekämpft. Das gestaltete sich anfangs sehr schwierig, denn durch ihre verschiedenen "Baustellen" musste sehr vorsichtig vorgegangen werden, um ihr Leben nicht zu gefährden.
Dieser Hund hat uns bis ins Innerste erschüttert, denn so klein, so schutzlos, und so bösartig misshandelt ...
 

 

 

Umso mehr freuen wir uns darüber, dass Greta es geschafft hat sie lebt! Und sie ist fit geworden, fröhlich, meistert trotz Blindheit ihr Leben und genießt jede Art von menschlicher Zuwendung - und die hat sie nun in Hülle und Fülle, denn im April 2019 durfte Greta in ihr Für-immer-Zuhause ausreisen und hat nun ihre eigene Familie!!!

Ein Schicksal, das sich gewandelt hat - vom absoluten Notfall zum glücklichen Familienhund!

Wir sind so dankbar!!! Greta gehört zu denen, die uns motivieren, die uns zeigen - es ist wichtig. Und jedes Lebe zählt. An jeder Ecke lauert ein Schicksal, das gerettet werden möchte. Und Hilfe ist dringend nötig. Wegsehen hilft nicht. Nichtstun auch nicht. Vor Ort aktiv sein, helfen, und vor Ort die Situation verändern, sei es durch Versorgung von Notfällen, durch Kastrationsaktionen, um Leid zu verhindern, und auch durch Reden, Reden, Reden, Menschen überzeugen, Leid zu verhindern, das ist Tierschutz!

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