Ein Hund namens Johnboy

UDATE 29.05.2015:

Dank der Hilfe von DsN kann Johnny inzwischen übermütig rennen!

UPDATE 11.05.2015:

 

Johnny durfte zum ersten Mal in seinem Leben Urlaub machen und war am Meer! Gemeinsam mit Hundekumpels und seiner Familie mit Freunden durfte er am Strand laufen, Möwen kennenlernen, Pferde in der Brandung bestaunen und durch die Dünen wandern - es waren sehr spannende Tage für Johnny, der alle neuen Eindrücke neugierig, aber gelassen auf sich wirken lässt.

UPDATE 07.02.2015:

 

Johnboy hat einen weiteren Meilenstein hinter sich - am Freitag (6. Februar 2015) fand die mit Spannung erwartete Röntgenkontrolle seines Beins statt. Johnboy war alles andere als erfreut darüber, dass er sicherheitshalber nüchtern dazu antreten musste und daher ab dem Vorabend nichts mehr fressen durfte. Freitag morgen war es dann soweit, mit knurrendem Magen schon wieder zum Tierarzt! Die Röntgenkontrolle hat unsere Hoffnungen bestätigt - der Knochen wächst zusammen, die Platten sitzen fest und genau dort, wo sie sein sollen. Johnboys Fortschritte beim Laufen haben den Tierarzt beeindruckt. Johnboy wird immer quirliger und möchte seine Welt erkunden. Täglich erweitert er seinen Radius, die Spaziergänge mit ihm werden immer ein kleines bisschen länger. Johnboy muss jetzt viel üben und Muskelkraft aufbauen - er hat schon sehr gut gelernt, sein Bein zu belasten, jetzt muss er nur noch üben, üben, üben. Johnboy ist ein fröhlicher Bengel, der das Leben in vollen Zügen genießt.

Wir können nicht alle Hunde dieser Welt retten - aber für diesen einen Hund haben wir seine ganze Welt gerettet! Wir danken allen, die dazu beigetragen haben, dass unser Johnboy vom Notfell zum Glücksfell werden durfte von ganzem Herzen - in unserem und in seinem Namen!

Seine Geschichte in Bildern zusammengefasst:

https://www.facebook.com/video.php?v=837229719670748&pnref=story

31.01.2015: Wie Johnboy wohl seine Geschichte erzählen würde

 

Hallo, ich bin Johnboy, aber meine Freunde nennen mich eigentlich nur "Johnny", oder manchmal auch "Johnny-Neeeein!".
Heute mache ich mir mal einen faulen Tag auf meiner Couch. Draußen ist richtiges Mistwetter, aber das ist mir mittlerweile egal, weil ich hier ein warmes Zuhause mit vielen, weichen Liegeplätzen habe.
Früher musste ich im Winter immer frieren, und auch meine Zeit im Shelter in Giurgiu war kein Zuckerschlecken. Auch wenn ich mir, im Gegensatz zu meiner Zeit auf Giurgius Straßen, keine Sorgen mehr um die nächste Mahlzeit machen musste.
Vor ein paar Monaten passierte dann ein Wunder: ich wurde aus dem Shelter geholt und zu einem Menschen in einem weißen Kittel gebracht. Der untersuchte mein kaputtes Bein. Kurze Zeit später musste ich auf eine lange Fahrt in einem Transporter. Nach vielen Stunden wurde ich von netten Menschen in Empfang genommen und wieder zu Leuten in weißen Kitteln gebracht. Ein Dobermann sagte mir, dass es sich dabei um die Ärzte einer Tierklinik handele, und die mir sicher nur helfen wollen.
Und anscheinend hatte er recht! Ich kam auf einen Tisch, schlief ein und als ich aufwachte war mein Bein gerade und mit einem dicken Verband versehen. Die ersten Tage tat mein Bein ganz schön weh, das könnt ihr mir glauben! Aber das wurde von Tag zu Tag besser.
Jetzt bin ich seit einem guten Monat bei einer netten Familie. Sie kümmern sich super um mich und gehen jede Woche zu einem Tierarzt mit mir (zumindest denke ich dass es einer ist, weil er auch nen weißen Kittel an hat und mir immer neue Verbände macht).
Am meisten freue ich mich immer, wenn Besuch zu uns kommt. Ich habe sogar schon die Menschen getroffen, die mir vor einem halben Jahr in Giurgiu gesagt haben, dass sie mir helfen wollen. Anscheinend habe ich mich selber auch sehr zum positiven verändert, weil immer alle heulen wenn sie mich sehen.... kann ich ja gar nicht nachvollziehen.
Ich bin doch nur ein normaler Hund, dem nette Menschen geholfen haben.

Liebe Grüße,
Euer Johnboy

UPDATE 20.01.2015:

 

Heute war ein großer Tag für Johnboy - die wöchentliche Kontrolle beim Tierarzt ist gut verlaufen, so dass heute entschieden werden konnte, dass Johnboy keinen Verband und keine Schiene mehr braucht. Genau 4 Wochen nach der großen OP ist sein Bein nun zum ersten Mal "frei". In den letzten Wochen hat er sich mit Schiene schon sehr geschickt fortbewegt, nun muss er lernen, ohne Schiene zu laufen und sein Bein zu benutzen. Wie gut und wie schnell seine Fortschritte sein werden, werden wir hier berichten - wir sind bisher sehr froh, dass der Heilungsprozess so gut voranschreitet und Johnboy ein tapferer Bub ist und alles nicht nur erträgt, sondern auch neugierig die Welt erkundet - die Spaziergänge mit ihm werden täglich ein bisschen länger. Jetzt heißt es neu üben und es wird sich zeigen, ob Physiotherapie nötig sein wird. Aber auch diese wird er sicher mit Bravour meistern!

UPDATE 06.01.2015:

 

Johnboy war heute sehr tapfer - er war beim Tierarzt zum Fädenziehen und Verbandswechsel. Bisher sieht alles sehr gut aus, die Operationsnaht verheilt gut, die Fäden sind raus.

 

Johnboy hat den Tierarztbesuch mit Bravour gemeistert und bekam als dickes Lob vom Tierarzt ein großes Leckerchen - "einen tiefenentspannten Hund haben Sie da" - tolles Kompliment vom Tierarzt! Johnboy beginnt, seine Umgebung immer neugieriger zu erkunden, läuft bereits kleine Strecken und beginnt vorsichtig, sein Bein auch mal zu benutzen, wenn auch noch ohne Belastung natürlich. In wenigen Wochen wird die stützende Schiene entfernt werden können und Johnboy wird lernen, ein fröhliches Hundeleben ohne störenden Verband zu führen!

 

UPDATE 31.12.2014:

 

Johnboy hat sich in seiner Familie gut eingewöhnt. Er ist ein total verschmuster Hund, der jede Art von Streicheleinheit genießt und einen Schalk im Nacken hat. Mit den Artgenossen (älterer Rüde, kastriert) verträgt er sich auch gut, Katzen mag er aber wohl nicht so sehr. Die heutige Knallerei hat er bisher ganz gut weggesteckt, auch wenn er schon etwas ängstlich reagiert hat.

 

Aktuell hat er eine Schiene und darf das Bein noch nicht belasten, also keine Treppen und Sprünge.

Er braucht jetzt keine Festmedikation mehr, nur noch bei Bedarf etwas Schmerzmittel. Die Fäden kommen nächste Woche raus und in ein paar Wochen wird dann die Röntgenkontrolle durchgeführt. Danach heißt es vor allem Lernen! Er muss lernen, sein Bein zu benutzen, denn das hat er bisher nie wirklich getan.

 

Wir halten euch über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden!

UPDATE 23.12.2014:

 

Nachdem Johnboy am Sonntag erst spätabends in der Tierklinik ankam, bekam er am Montag noch einen Tag Pause, um sich von der langen Reise zu erholen - Johnboy hat sich ausgeschlafen und konnte nochmal richtig fressen. Heute konnte er dann, einen Tag später als ursprünglich geplant, operiert werden. Die Operation ist gut verlaufen, sein Bein ist gerichtet und bereits heute abend wurde Johnboy aus der Klinik entlassen und ist zu Hause angekommen! Es handelt sich wohl doch, wie ursprünglich angenommen, um einen bereits im Welpenalter entstandenen Knochenbruch, der falsch zusammengewachsen war, nicht um einen Gendefekt, wie zwischenzeitlich vermutet. Johnboy braucht jetzt viel Ruhe, aber er ist in seinem neuen Leben angekommen!

Das schönste Weihnachtsgeschenk für uns alle ist wahr geworden - wir durften ein Leben retten!

Gott schütze jeden von Euch, der uns dabei geholfen hat

Unser Weihnachtswunder 2014 heißt Johnboy!

UPDATE 21.12.2014:

 

Heute kam Johnboy in Deutschland an und geht direkt in die Tierklinik, um morgen operiert zu werden.

Die Freude bei ihm nach dem langen Transport war sichtlich groß. Ob er wohl schon ahnt, dass für ihn ein neues Leben begonnen hat? :-)

UPDATE 12.12.2014:


Es ist soweit - die Vorbereitungen laufen auch Hochtouren - Johnboy wird noch vor Weihnachten nach Deutschland in eine Tierklinik gebracht werden!  Er wird an seiner verkrüppelten Pfote operiert werden, im Anschluss darf er bei einer Familie einziehen, die sich um ihn kümmern wird und bei der er vermutlich zum ersten Mal überhaupt das Leben in einer Familie kennenlernen darf.

Wir freuen uns alle sehr über dieses Weihnachtswunder - und darüber, dass wir Johnboy helfen können! Sein Schicksal hat viele bewegt und wir alle hoffen und bangen mit ihm. Über die OP und seine Fortschritte werden wir hier natürlich stets aktuell informieren! 

 

Johnboy hat in seinem Leben schon viel durchgemacht, was genau, werden wir wohl nie erfahren. Schritt für Schritt können wir ihm gemeinsam helfen - der erste Schritt war, dass er gesehen wurde - und das wurde er! Wir konnten ihn nicht sofort retten, aber Anfang November 2014 war es soweit - Johnboy konnte das Public Shelter verlassen und durfte zum Tierarzt Cristian Dana umziehen. Dort befindet er sich aktuell noch und wird gepflegt und gehegt.

 

Dort bekam er gestern auch Besuch, über den er sich sehr gefreut hat (siehe Bilder).

 

Die Operation von Johnboy wird natürlich viel Geld kosten - ebenso wie die notwendigen nachfolgenden Reha-Maßnahmen. Wir bitten daher für Johnboy um Unterstützung - bitte helfen Sie uns, die Kosten für Johnboys Behandlung tragen zu können - bitte spenden Sie mit dem Verwendungszweck "Johnboy" auf unser Vereinskonto oder auch per Paypal. Oder unterstützen Sie uns per Charity-SMS.

 

Tausend Dank an alle Unterstützer!

UPDATE 15.11.2014:

 

Es besteht die Möglichkeit, die Fehlstellung durch OP zu korrigieren.

Es werden mehrere Operationen erforderlich sein und entsprechende Physiotherapie im Anschluss.

Dauer des ganzen Behandlungszeitraums ca. 1 - 1 1/2 Jahre

Wir haben nun deutsche Kliniken angefragt, da man diese Operation wohl nicht in Rumänien durchführen kann.

Da so eine Operation und Therapie wieder richtig teuer werden wird, wäre es schön, wenn wir ein bisschen finanzielle Rückendeckung bekommen.

Denn klar ist, wir lassen Johnboy auf jeden Fall operieren. Wir haben ihm versprochen, ihm zu helfen - und das halten wir ein!

Was wir beginnen ziehen wir auch durch, der Kleine hat nur uns!

Also wer helfen mag, bitte auf Spenden gehen und die gewünschte Spendenform auswählen.

 

Vielen Dank dafür!

 

UPDATE:


Der Junge fühlt sich bei Cristian Dana richtig wohl. Er sitzt meistens oben auf der Hundehütte und verschwindet nur bei Regen in die Deckung.
Morgen Nachmittag ist dann Röntgentermin.

Bilder folgen dann.
____

 

Liebe DsN-Mitglieder & DsN-Freunde und Unterstützer,

500 Hunde leben im Public Shelter in Giurgiu. Jeder hat seine Geschichte. Es gibt viele Welpen, Junghunde, erwachsene Tiere und es gibt John Boy.

Niemand kennt seine Geschichte. Niemand weiß, was er alles erlebt hat, bevor er in den Public Shelter kam. Niemand weiß, wann und warum er sich das Bein verletzt hat. Auf den Straßen in Rumänien hätte John Boy vielleicht schon gar nicht mehr überlebt. Durch den Aufenthalt im Shelter war er wenigstens in Sicherheit, doch um sein verletztes Bein konnte sich bisher keiner kümmern.

Welches Leid muss dieser Hund bisher ertragen haben?

Welche Schmerzen, wenn er auf seinem verletzten Bein steht?

Auch hier im Shelter war er nur einer unter vielen. Doch hier wurde er gesehen. Schon seit einigen Monaten haben wir ihn im Auge gehabt für den nächsten Platz bei einem Tierarzt.

Aber wie es immer so ist, immer gab es einen anderen Notfall, immer etwas wichtigeres, immer wieder wurde der Termin verschoben, oder ein anderer Hund nahm seinen Platz ein.

Zu schnell rennt die Zeit, zu viele Aufgaben, die zu erledigen sind.

Doch wir haben John Boy nicht vergessen.

Endlich ist es so weit!!!!

Jetzt, ja jetzt ist SEINE Zeit gekommen. Jetzt darf er im Mittelpunkt stehen, jetzt wird sein Bein untersucht und gespannt warten wir auf die Diagnose!

Am 06.11.2014 durfte er endlich vom Public Shelter zu Cristian Dana in die Praxis. Zu Cristian, der sich schon liebevoll um Mr. Paw und Cafeluta gekümmert hat. Zu Cristian mit dem großen Herz für Tiere.

Nun heißt es wieder einmal warten und hoffen, warten auf die Ergebnisse und hoffen, dass eine Operation möglich ist, die das Bein erhalten kann.

Doch allein vom Hoffen können wir die Arztrechnung bei Cristian nicht bezahlen. Wieder einmal müssen wir um Eure Unterstützung bitten.

Helft uns bitte dabei, die erforderliche Operation für John Boy zu ermöglichen. Noch wissen wir nicht, ob Cristian diese OP selber durchführen kann, oder ob wir wieder die Lesia Klinik um Unterstützung bitten müssen.

 

Geht bitte auf den Spendenlink, sucht euch eine Variante aus und spendet unter dem Verwendungszweck: "johnboy" einen Betrag eurer Wahl. Jeder Euro hilft!

 

Wir können nicht alle Hunde retten, aber für diesen einen können wir die Welt verändern.

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