Ina - die schwarze, angeschossene Straßenhündin

UPDATE 27.05.2015:

 

Ina ist fleißig und übt - in den letzten Wochen war sie durch eine Infektion etwas angeschlagen, die Infektion ist nun aber ausgeheilt und die faulen Zeiten sind vorbei - das Training hat wieder begonnen! Ina macht Fortschritte - klein, aber fein!

UPDATE 03.05.2015:

 

Juhu! Ina hat jetzt ihren professionell angepassten Rollstuhl und kann nun auch mit Vollgas in ihr neues Leben starten. Wir können nicht jedes Leben retten, aber dieses! Ina wurde in Rumänien angeschossen und ihre Hinterläufe sind seitdem gelähmt. Wir haben sie nicht aufgegeben und freuen uns ihr nun mit dem Rollstuhl und liebevoller Pflege neue Lebensqualität schenken zu können.

UPDATE 13.04.2015:

 

Ina ist endlich in ihrer neuen Für-immer-Familie angekommen. Der Abschied fiel Eugenia und Nelu sehr schwer, und auch Ina hatte sichtlich daran zu knabbern sich von den Menschen zu trennen, die ihr vermutlich das erste mal in ihrem Leben Wärme, Liebe und Geborgenheit gegeben haben.

 

Jetzt ist Ina in einem Kleinrudel mit zwei anderen Wauzis angekommen, bekommt regelmäßig Physiotherapie und wir alle hoffen, dass sie ihre Hinterläufe wieder benutzen wird.

UPDATE 24.02.2015

 

Ina ist weiterhin in der Obhut unseres Tierarztes in Giurgiu - leider halten sich ihre Fortschritte sehr in Grenzen - aber es gibt kleine Fortschritte. Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass sie das Laufen wieder erlernen wird. Heute kam die langersehnte Tragehilfe an, die Ina dabei unterstützen wird, mit Hilfe dieser Tragehilfe zu laufen - die Tragehilfe ermöglicht es Ina und unseren Partnern vor Ort, dass sie selbständig laufen kann, ihre Hinterbeine werden durch die Tragehilfe unterstützt und so kann sie sich fortbewegen und sich hoffentlich dem Laufen wieder annähern. Ina ist trotz ihrer langsamen Genesung und ihres schlimmen Schicksalsschlages ein unglaublich lebensfroher Hund und sie freut sich jeden Tag, wenn ihre Menschen sie besuchen kommen und mit ihr spielen, sie herzen, knuddeln und keine "Ausflüge" aus dem Klinikalltag mit ihr unternehmen.

Wir danken Ihnen allen für Ihre Unterstützung und Hilfe dabei, die Kosten für Inas Behandlung zu stemmen - und hoffen weiterhin darauf, dass Ina wieder lernen wird, zu laufen.

UPDATE 08.02.2015:

 

Ina darf dieses Wochenende bei Familie Pena verbringen - damit sie mal rauskommt aus dem Klinikalltag und ein echtes Zuhause erleben darf. Ina ist sehr tapfer, sie zeigt auch scchon des Öfteren, dass ihr der Schalk im Nacken sitzt und bringt sich gerne melodiös in Erinnerung, wenn sie mal der Ansicht ist, sie bekommt gerade zu wenig Aufmerksamkeit - 5 Minuten mal nicht streicheln oder gar 10 Minuten mal alleine lassen geht ja gar nicht ihrer Ansicht nach - sie trainiert fleißig und wir hoffen immer noch, dass sie eines Tages wieder wird laufen können. Noch kann sie das leider nicht, aber die Reflexe sind da und es gibt kleine Fortschritte.

 

Wir wünschen Ina weiterhin gute Besserung und werden natürlich weiter alles dafür tun, dass sie wieder laufen kann! Sollte das nicht möglich sein, wird sie natürlich alle nötige Hilfe und Unterstützung bekommen und einen schönen Rolli, damit sie rumflitzen kann und trotz Handicap ein tolles Hundeleben führen kann.

Ihre Trainingsfortschritte könnt Ihr in ihrem Video selbst sehen!

UPDATE 26.01.2015 22:00 Uhr:

 

Neuigkeiten von Ina aus Giurgiu: 

Sie wedelt schon mit dem Schwanz und hat, wenn man ihre Hinterbeine nach hinten zieht, den Reflex sie wieder zurückzuziehen!

Vor der Operation hatte sie diesen Reflex nicht!

Bitte alle weiter beten und die Daumen drücken! 

UPDATE 26.01.2015 um 13.42 Uhr:

Heute konnte Ina operiert werden - eigentlich war die Operation für gestern geplant, Ina hatte allerdings gestern morgen erhöhte Temperatur, die nur langsam zurückging. Daher hat das Team von FuniVet entschieden, die Operation sicherheitshalber noch um einen Tag zu verschieben. Denn die Operation ist schwer genug, auch ohne bestehenden Infekt.

 

Insgesamt steckten 4 Kugeln/Metallstücke in Inas Körper: Eine steckte direkt in der Wirbelsäule und drückte auf das Knochenmark. Diese Kugel war die einzige, die wir operativ entfernen konnten.

Das Verfahren heißt "Laminektomie"

Zwei weitere Kugeln/Metallstücke befanden - und befinden sich leider auch immer noch -  unterhalb der Wirbelsäule und eine in den Brustwirbeln. Diese konnten wir aber leider nicht entfernen, da das Operationsteam die Gefahr von einer noch größeren Schädigung durch die Entfernung der Metallteile einfach zu groß war.

Ina hat durch die Einschüsse Verletzungen am Knochenmark davongetragen, ein Stück des Knochens musste entfernt und mit Muskel und Fettgewebe überzogen werden.

Wir können zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abschließend beantworten, ob und wann Ina jemals wieder laufen wird. Die Operation dauerte von heute morgen 09:00 Uhr bis gerade um 13.30 Uhr.

Ina erholt sich langsam schon wieder von diesem schweren aber wichtigen Eingriff.

Unser aufrichtiger Dank geht an dieser Stelle an unsere Veterinäre und ganz besonders an unseren Engel Eugenia, die die komplette Operation bei Ina war und keine Sekunde von ihrer Seite gewichen ist.

Gott schütze Euch!

UPDATE 21.01.2015:

 

Heute gibt es leider sehr schlechte Nachrichten. Wir waren heute mit Ina beim Spezialisten - eine radiologische Untersuchung sollte Klarheit bringen, ob Ina eine Chance haben wird, wieder laufen zu können. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass Ina wohl nicht, wie von uns allen angenommen, von einem Auto angefahren wurde, sondern dass auf sie geschossen wurde. Kugeln und Splitter befinden sich noch in ihrem kleinen Körper - es war also kein Unfall, sondern es war bösartige Absicht, die für Inas Leid verantwortlich ist.

Ina wird nun schnellstmöglich operiert werden, um die Splitter und Kugeln zu entfernen und wir alle hoffen sehr, dass die Operation gut verläuft und Ina so Chancen hat, wieder laufen zu können und ein hundgerechtes glückliches Leben führen darf - auf 4 Beinen und fröhlich als Familienmitglied!

Wir alle sind zutiefst geschockt von der Nachricht und hoffen und bangen mit Ina!

UPDATE 15.01.2015:

 

Ina befindet sich weiterhin in der Obhut der Tierärzte, leider kann sie Ihre Hinterbeine noch nicht einsetzen, aber Ihr Lebenswille kehrt zurück - hier die neuesten Bilder von Ina und ihren Fortschritten - wir werden weiter um sie kämpfen wie um jedes einzelne Leben unserer Schützlinge in Giurgiu! Bitte helfen Sie uns dabei! Nur mit Unterstützung ist es uns möglich, Notfelle wie Ina medizinisch behandeln zu können.

Rumänischer Alltag:

Diese kleine schwarze Hündin lebte im Umfeld des Shelters. Frei, nicht im Shelter, sie ist ein Straßenhund. Sie hielt sich gerne beim Shelter auf, da bekam sie stets etwas zu fressen und auch menschliche Zuneigung. Sie muss mal einen Besitzer gehabt haben, denn als sie das erste Mal erschien, hatte sie am Hals Wunden und einen eingewachsenen Draht, der wohl als "Kette" benutzt worden war. Diese kleine freundliche Straßenhündin wurde in der Nacht vom 1. auf den 2. Januar 2015 angefahren und mit schweren Verletzungen liegengelassen. Nelu fand sie am Morgen auf seinem Weg zum Shelter. Wir haben die Kleine direkt zum Tierarzt gebracht, sie befindet sich nun in der Obhut des örtlichen Tierarztes und wir werden versuchen, ihr zu helfen. Die Verletzungen infolge des Unfalls sind allerdings schwer, derzeit ist sie gelähmt, ihre Hinterbeine sind gebrochen, und auch die Hüfte ist in Mitleidenschaft gezogen. Seit dem Unfall sind nun ein paar Tage vergangen, Ina - so haben wir sie genannt - frisst inzwischen wieder recht gut und wir haben die Hoffnung, dass die medizinische Versorgung dafür sorgen wird, dass sie wieder gesund wird!
Wir hoffen und bangen mit ihr und sind ein weiteres Mal froh, uns in Giurgiu so stark zu engagieren - das Shelter mag kein Paradies für Hunde sein, aber es ist ein sicherer Ort geworden - und auch für Straßenhunde außerhalb des Shelters tun wir unser Möglichstes!
Nur dank Ihrer Unterstützung ist uns dies möglich - bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin, damit wir Hunden wie dieser Kleinen hier auch weiterhin helfen können!

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