George - der aus dem Shelter kam

UPDATE 16.10.2014:

 

Unser George war heute bei einem deutschen Tierarzt. Der hat festgestellt, dass der Hund nicht blind ist, sondern vor allem tollpatschig. Mit etwas Erziehung und Training wird er sich in seinem neuen Zuhause gut zurecht finden. Vermutet wird, dass durch die Mangelernährung im Shelter sein Augenlicht gelitten hatte. Im Shelter und bei den rumänischen Tierärzten wurde gesagt, dass er nur Umrisse sehen kann. Deswegen erhielt George jetzt auch länger schon Vitaminpräparate.

 

Wir freuen uns für George!

UPDATE 11.10.2014:

 

Unser blindes Sorgenkind George ist soeben gesund und munter in seiner neuen Familie angekommen

Lieber George,
ab jetzt wird alles besser!

Wir wünschen Dir von ganzem Herzen Glück, Gesundheit und Gottes Segen

UPDATE (September 2014):

 

Nach unserem Aufruf haben viele Menschen ihre Hilfe angeboten. George wurde aus dem Shelter geholt, er ist seither bei MAP, wird dort geimpft und untersucht und wird demnächst nach Deutschland ausreisen. Ein Zuhause für ihn ist bereits gefunden.

Hallo Welt,
ich würde euch gerne meinen Namen sagen, aber noch nie hat mir ein Mensch einen Namen geschenkt. Ich bin der ohne Chance. Ich bin der Schwarze im mittleren Gang, in der vorletzten Zelle im Public Shelter Giurgiu. Mich sieht keiner und ich kann euch nicht sehen. Nur noch ein paar kleine Schatten sind mir von meinem Sehvermögen geblieben. Eine kleine klare Stelle im linken Auge, ein kleiner Schimmer, das ist mein Fenster zur Welt. Ich bin der Blinde.

Wenn Fütterung ist, bin ich aufgeregt und laufe gegegen die Gitter, gegen andere Hunde oder die Beine der Mitarbeiter. Ich leide sehr darunter, denn ich gebe mir die größte Mühe, aber ich komme in dem Trubel einfach nicht gut zurecht. Meine Freunde im Gehege haben schon oft gewechselt. Einige haben ein zu Hause bekommen. Ich kann mich noch daran erinnern, wie Wiese und Bäume riechen und wie es sich anfühlt, einfach ein Stück geradeaus laufen zu können. Es fehlt mir so. Hier gibt es nur Beton und Gitter, aber ich lebe und habe Futter und Wasser. Ein Zuhause werde ich wohl nie bekommen. Ich bin ein großer, schwarzer fast blinder Schäferhund. Ihr Menschen wollt leider fast nur die kleinen, gesunden und niedlichen Hunde. Das bin ich aber nicht und werde es nie sein.

Ich habe die Hoffnung aufgegeben. Kürzlich kam eine fremde Frau in meinen Zwinger! Ich bin gegen ihr Knie gelaufen und hab mich fürchterlich erschrocken. Sie hat nicht mit mir geschimpft, sondern mir langsam meine Ohren gekrault. Ich hab mich angeschmiegt, das war so schön. Sie hat geflüstert, ich sehe dich Großer. Wir geben dich nicht auf und werden für dich suchen. Auch wenn kein Mensch einen Platz für dich hat, sie sollen wissen, dass es dich gibt. Sie hat mich noch eine Weile gekrault und, glaube ich, ein bisschen geweint. Hoffentlich bin ich daran nicht Schuld. Sie sagte, sie wird wiederkommen und mich besuchen, auch wenn es eine Weile dauern wird. Ich werde hier sein an meinem Platz, denn ich bin der ohne Chance.
Mit Eurer Futterpatenschaft erhält auch dieser liebe Kerl täglich sein Futter. In vielen Sheltern werden die hoffnungslosen Fälle zuerst getötet. Im PS Giurgiu werden sie von uns versorgt. Wir geben keinen auf!
Danke an alle, die uns auf diesem steinigen Weg unterstützen, ohne Euch wäre das alles nicht möglich.

Euer Team von DsN e.V

Deutschland sagt Nein zum Tiermorden e.V.
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Wir sind natürlich als gemeinnützig anerkannt und dürfen entsprechende Spendenbescheinigungen ausstellen! Gemeinnützig anerkannt unter
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(Deutschland sagt Nein zum Tiermorden e.V. ist seit dem 13.06.2012 eingetragener Verein mit dem Aktenzeichen: Amtsgericht Köln VR 17294)

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