Aktuelles aus Giurgiu 2019

15. Januar 2019





Am 6. Januar war es wieder mal soweit - Welpen wurden ausgesetzt, direkt im Niemandsland um die DsN-Farm in Giurgiu herum ...

Leid, das hätte verhindert werden können - wäre die Hündin, der ihre Kinder nun entrissen wurden, kastriert gewesen - dann wäre dieses erneute Leid nicht passiert. 7 Welpen liefen schutzlos auf den Feldern herum, ohne Mutter, ohne Schutz. Die Landstraße wurde einem direkt zum Verhängnis, ihn konnten wir nur noch tot bergen, ein Auto hatte ihn erfasst und getötet. Die übrigen 6 Welpen wurden sofort in die Tierklinik gebracht, denn ihr Zustand war dramatlsch. Leider waren sie alle mit dem todbringenden Parvo-Virus infiziert. Der Parvo-Virus ist gerade für Welpen gefährlich, und bereits 4 der Welpen haben den Kampf um ihr Leben verloren. Trotz aller Bemühungen, trotz stationärer Behandlung, Infusionen und teurer intensiver tierärztlicher Hilfe. Wieder haben unschuldige Welpen ihr Leben verloren, bevor es überhaupt richtig begonnen hat. Wäre die Mutterhündin nur kastriert gewesen ...

Der Parvovirus, der eigentlich im Winter, wenn es kalt ist, deutlich weniger aktiv ist, weil er kälteempfindlich ist, ist bei diesen Welpen in einer ungewöhnlich aggressiven Form aufgetreten. Die nächsten Tage entscheiden über das Schicksal der beiden Welpen, die noch um ihr Leben ringen. Werden sie stark genug sein, den Virus zu bekämpfen ? Wir wissen es nicht, aber wir geben alles. Die stationäre Behandlung ist sehr teuer, aber Leben lässt sich nicht mit Geld aufrechnen. Jedes Leben zählt!

Wir sind am Limit. Innerlich wie finanziell. Unschuldig, gerade erst geboren, und schon dem Tod geweiht. Wir kämpfen für sie. 5 Welpen konnten wir nicht retten. Ihr Leiden ist vorbei. Es hätte gar nicht sein müssen, es hätte nicht sein dürfen!!!! Wenn wenigstens die Mutter auch mit ausgesetzt worden wäre, wenn sie wenigstens bei ihren Babys hätte bleiben dürfen ... auch sie leidet sicherlich sehr unter dem Verlust ihrer Babys. Und wir sind realistisch genug - sie wird nicht kastriert werden. Und der Kreislauf wird von vorne beginnen. Neues Leid, neue ungewollte Welpen ... Jeder hat eine Chance verdient, und mag sie noch so klein sein. Viele schaffen es, zu viele leider nicht. Parvo ist ein Alptraum, aus dem wir leider nicht aufwachen ...

4. Januar 2019
Update zum kleinen Welpenmädel, das am Neujahrsmorgen die erste Überraschung in Giurgiu für dieses Jahr, und damit auch der erste neue Notfall für uns war. Die Kleine befindet sich nun seit 3 Tagen in unserer Obhut, sie macht sich gut! Hoffen wir, dass sie gesund bleibt, den Winter übersteht und groß und stark wird.

03. Januar 2019
Auf unserer Farm leben zurzeit 235 Hunde und 45 Katzen.

Jedes Tier hat seine eigene Vergangenheit und diese war meist nicht schön. Sie wurden aus dem Shelter gerettet, einfach ausgesetzt oder verletzt von uns gefunden.
Eines haben sie aber alle gemeinsam.So lange wir die Farm halten können, leben sie in Sicherheit.
In Sicherheit vor Hunger, Schmerzen und Menschen, die es nicht gut mit ihnen meinten.
Wir haben jedem unserer Tiere versprochen, dass es nie wieder leiden muss.
Um dieses Versprechen auch in Zukunft einhalten zu können brauchen wir dringend Ihre Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende - denn wir sind dringend auf Spenden angewiesen. Wir alle arbeiten ehrenamtlich und für den Verein kostenlos, opfern neben Zeit und Mühe auch viel eigene finanzielle private Mittel - aber alles stemmen können wir nicht alleine. Derzeit kämpfen wir darum, Tierarztrechnungen zu bezahlen - fast 30.000 Euro sind leider noch offen, die in den nächsten beiden Monaten bezahlt werden müssen. Dazu brauchen wir dringend Ihre Hilfe!

 

 

1. Januar 2019

 

Das neue Jahr fing für uns gleich mit einer unschönen Überraschung an.
Gleich neben dem Blumenladen der Familie Pena beim Markt in der Innenstadt von Giurgiu wurde heute früh ein ausgesetzter Welpe gefunden. Er saß frierend und verängstigt auf einer Holzpalette vor einem Laden. Richtig grausam war, dass jemand wohl direkt zu ihm den Kopf einer geschlachteten Kuh gelegt hatte. Ob er als Futter dienen sollte? Keine Ahnung. Es war ein wirklich gruseliger Anblick, der kleine zitternde Welpe (übrigens ein Mädchen) und daneben dieser Schädel ...

Die Kleine war völlig durchgefroren und hilflos, saß verängstigt mit groß aufgerissenen Augen starr und wartete auf Rettung.

Was tun? Eigentlich haben wir uns ja einen absoluten Aufnahmestopp auferlegt, denn mit 235 Hunden und 45 Katzen versorgen wir derzeit auf der DsN-Farm in Giurgiu zwar weniger Tiere als noch vor einem Jahr, aber immer noch eigentlich zu viele für unsere finanziellen Möglichkeiten. Trotzdem - wegsehen und weitergehen? NEIN! NIEMALS! das wäre das Todesurteil für dieses winzige Hundemädchen gewesen.
Wir sind sicher, jeder, der das hier liest, hätte wie wir gehandelt - und dieses Mädchen aufgenommen. Manchmal geht das Herz eben vor den Verstand - und das ist auch genau das, was uns ausmacht. Wir können nicht wegsehen, nicht bei solcher Not! Irgendwie müssen wir es schaffen, auch noch diese Kleine durchzubringen. Das Knöpfchen ist nun auf der DsN-Farm. Darf sich aufwärmen und das Bäuchlein vollschlagen.

Wir hoffen und beten, dass sie keine lebensbedrohlichen Krankheiten in sich trägt. Dass sie gesund ist und bleibt. Genaueres dazu kann nur der Tierarzt sagen. Ein Besuch steht an.

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Sobald wir mehr wissen, werden wir hier darüber berichten.

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