Aktuelles aus Giurgiu 2019

Kurzbericht Mai 2019

Auch der Mai hatte es wieder in sich. Neben der Alltagsarbeit, der Versorgung der Hunde und Katzen, gab es viele Notfälle zu behandeln und zahlreiche Hunde wurden ausgesetzt. So auch dieser kleine Rüde, der mit Verletzungen und Tumoren übersät nachts einfach "da war". Er irrte, panisch vor angst, auf der Straße vor der Farm herum, wurde dort vermutlich ausgesetzt. Er leidet u. a. am Stickertumor und wird derzeit behandelt.

Einige Welpen sind leider im Mai verstorben, trotz aller Bemühungen und auch stationärer Behandlung und strengster Quarantäne, haben es einige nicht geschafft, so mussten wir uns u. a. von Linus verabschieden.

Am 17. Mai durften einige unserer Schützlinge in ein neues Leben ausreisen, im Mai waren es 11 Hunde und 1 Katze, die es geschafft haben - wir freuen uns sehr!

Leider kam es im Mai auch zu einem Unwetter in Giurgiu, bei dem ein heftiges Gewitter dafür sorgte, dass auf der DsN-Farm die komplette Stromversorgung zusammenbrach - nichts ging mehr, Strom wird für die Wasserversorgung, Heizung, Waschmaschinen und und und benötigt - nicht mal die Toilette funktioniert, da die Pumpe ohne Strom nicht läuft. Also musste eine Notlösung her - denn die Stadtwerke kamen - und gingen unverrichteter Dinge wieder. Es wurde ein Generator gekauft, um die Notsituation zu überbrücken.

Auch weitere Gitterboxen wurden angeschafft, die leicht zu reinigen sind und in denen bei Bedarf Hunde einzeln, z. B. bei Erkrankungen, behandelt werden können.

Alles in allem war es ein wirklich harter Monat in Giurgiu, mit wechselnden Wetterverhältnissen von sonnig und schon heiß bis hin zu sehr kalt und Starkregen ... Hunde und Katzen wurden stationär behandelt, so u. a. der Kater Piticu, der erkrankungsbedingt Zahnprobleme hat und dessen Schilddrüse leider nicht mehr so funktioniert, wie es sollte. Einige Welpen sind derzeit ebenfalls in stationärer Behandlung, und natürlich mussten auch im Mai einige Tiere kastriert werden. Eine Lieferung mit 4 Tonnen Hundefutter kam, wie jeden Monat, auf der Farm an und wird ca. einen Monat halten.

Die Tierarztkosten werden für den Mai sehr sehr hoch sein, weil es so viele Notfälle, Neuzugänge und stationäre Behandlungen gab.

Auf unserer Facebookseite DsN e. V. Tierschutz für alle finden Sie unsere Aktiviitäten, Neuigkeiten und Berichte täglich aktuell - was hier zusammengefasst in Kürze ist, können sie dort täglich ganz aktuell und ausführlich lesen!

Monatsbericht April 2019

Der April hatte es in sich - viel Leid und Sorgen, aber auch Erfolge bot uns der April. Der Frühling hat Einzug gehalten - Frühjahrsputz auch auf der DsN-Farm in Giurgiu. Die komplette Außenumzäunung wurde von Unkraut und wuchernden Pflanzen befreit, als Sichtschutz wurde Efeu außen an den Zaun gesetzt. Dieser wächst schnell und bietet dann im Sommer auch Schatten.

Anfang April mussten wir den Kampf und das Leben von Lemmy aufgeben. Lemmy ist bereits seit 2015 in unserer Obhut und gehörte zu den ersten Hunden, die das Public Shelter 2015 verlassen und auf der DsN-Farm einziehen konnten. Lemmy, ein weißer Riese, hinterlässt nicht nur uns voller Trauer, sondern auch seinen Kumpel Anton - die beiden großen Rüden waren von Beginn an auf der Farm ziemlich beste Freunde und stromerten immer zu zweit über die Farm, und teilten sich ein Gehege, in das sie sich zum Schlafen zurückziehen konnten. Lemmy erkrankte an Krebs, der leider nicht therapierbar war. Seine letzten Monate durfte er schmerzfrei auf der Farm verbringen, aber uns war klar, die Krankheit würde ihm nicht viel Zeit lassen. Leider war sie kürzer als erhofft, so dass Lemmy Anfang des Monats leider für immer die Augen geschlossen hat. Wir werden ihn nie vergessen, Lemmy war ein ganz besonderer Hund für uns alle! Ein herzensguter, freundlicher und verspielter Riese. Einer, für den die DsN-Farm zum Gnadenhof wurde, einem Ort, an dem er sicher und ohne Angst leben konnte, Platz zum Laufen, Wiese zum Buddeln. Wenn wir es auch nicht schafften, dass er ein eigenes Zuhause erleben durfte, so sind wir dennoch dankbar, dass er nicht im Public Shelter, in der Enge und Bedängnis seine letzten Jahre verbringen musste.

Viele neue Hunde kamen zu uns auf die DsN-Farm, die ersten Welpen wurden ausgesetzt, leider fast alle krank. 7 Welpen haben wir verloren, trotz stationärer Behandlung in der Tierklinik, sie waren leider zu schwach, um sich gegen die Krankheiten, die sie in sich trugen, wehren zu können. Jeder Welpe, der uns unter den Händen wegstirbt, ist einer zu viel, und wir kämpfen um jedes Leben. Manchmal schaffen wir es, aber leider manchmal auch nicht. Wir hoffen, die weiteren Welpen, die bereits ausgesetzt wurden, werden es schaffen. Derzeit kämpfen wir mit schlimmen Parvo-Infektionen. 6 weitere Welpen sind erkrankt, aber auf dem Weg der Besserung. Ein weiterer Wurf Welpen, die Gott sei dank mit ihrer Mutter eingefangen werden konnten, ist in strenger Quarantäne, denn sie sind mit Isospora infiziert. Damit sich das nicht ausbreitet und auch, damit sie auf keinen Fall mit anderen Erregern in Kontakt kommen, ist die kleine Familie völlig abgeschirmt von allen anderen, ihr Bereich wird nur in Schutzkleidung betreten, um sie zu versorgen und die Behandlungen durchzuführen. Wir bangen um sie und hoffen, sie werden es alle schaffen.

Ein kleiner Welpe, der nach einem Verkehrsunfall zu uns kam, konnte nach anfangs stationärer Behandlung zurück auf die DsN-Farm kommen, er war wohl aufgrund des Unfalls und eines Traumas am Kopf zunächst blind und zeigte auch neurologische Ausfälle - erfreulicherweise hat sich sein Zustand immens verbessert, er zeigt so gut wie keine Probleme mehr, und auch sein Sehvermögen ist zurück. Er lebt nun als fröhlicher kleiner Kerl im winzigen Farmhaus und lernt dort direkt das Leben mit Hund, Katz und Menschen kennen. Bald wird er ein eigenes Zuhause suchen können!

Die Hunde, die im Februar/März aus dem Shelter auf die Farm umziehen durften, wurden inzwischen alle gründlich durchgecheckt, manche von ihnen benötigten medizinische Hilfe, einige mussten sogar operiert werden. Die meisten von ihnen scheinen aber inzwischen gesund und fit zu sein, einige durften sogar schon in ihr Für-immer-Zuhause ausreisen und sind glückliche Couch-Besetzer in ihrer neuen Familie.

Die Welpen und einige erkrankte und verletzte Hunde treiben die Tierarztkosten leider weiter in die Höhe, wir versuchen zwar, die Kosten so gering wie möglich zu halten, aber natürlich - was sein muss, muss einfach sein. Wir können weder an Impfungen sparen noch gar erkrankte Hunde nicht behandeln - deshalb sind die Tierarztkosten für so viele Hunde leider sehr hoch. Die Tierarztkosten vom letzten Jahr sind jedoch inzwischen komplett bezahlt, was uns sehr erleichtert.

25 Hunde und 3 Katzen durften im April ausreisen und ihr Glück finden - wir danken an dieser Stelle von Herzen unseren Pflegestellen, Adoptanten und auch unseren Partnertierheimen, die immer wieder Schützlinge von uns aufnehmen und ihnen so den Start in ein neues Leben ermöglichen!

Für die Versorgung aller Tiere in Giurgiu, derzeit sind es 232 Hunde und 36 Katzen auf der DsN-Farm, benötigen wir dringend und laufend Ihre Unterstützung - denn leider sind die Kosten dafür sehr hoch, Futter, Tierarzt, Strom, Wasser, all das kostet leider immens viel Geld. Bitte vergessen Sie nicht die Hunde und Katzen in Giurgiu, sondern helfen Sie uns, vor Ort helfen zu können!

 

DsN e. V. - Tierschutz für alle
lädt ein zum
SOMMERFEST 2019
wann: Samstag, den 15.6.2019 ab 11 Uhr
wo: Gelände des SV-OG Rösrath, Pestalozziweg 23,
51503 Rösrath
 
Hiermit laden wir Euch und Eure Vierbeiner herzlich ein zum diesjährigen Sommerfest von DsN Tierschutz für ALLE e. V.
Diesen Tag möchten wir mit tierlieben Menschen verbringen, wir freuen uns auf zahlreiche Besucher, nette Gespräche, neue Freundschaften und natürlich auch auf Eure Fellnasen.
Wir haben uns wieder große Mühe gegeben, damit für jeden von Euch etwas geboten ist, es soll ja keine Langeweile aufkommen!
 
Geplante Highlights u. a.:
 
- Große Tombola mit vielen tollen Gewinnen
- Fotostand
- Giurgiuaner stellen sich vor
- Hüpfburg und Kinderspaß
- Casa cainelui wird dabei sein
- Diverse Stände unserer Vereinsmitglieder
 
Für das leibliches Wohl ist natürlich bestens gesorgt, so gibt es Kaffee und Kuchen (auch vegan natürlich!), kalte Getränke sowie ein reichhaltiges vegetarisch/veganes Buffet mit diversen Leckereien und es wird fleischfrei gegrillt!
 
An unserem Infostand informieren wir Euch gerne über unsere Arbeit in Rumänien vor Ort, unseren Einsatz und unsere bisherigen Erfolge!
Kommt vorbei und lernt unsere Mitglieder und den Vorstand persönlich kennen! Auch unsere Helfer vor Ort – Eugenia und Cristina Pena – werden dabei sein!
 
Viele unserer Mitglieder haben selbst einen (oder mehrere) Hunde aus Giurgiu adoptiert, auch diese werdet Ihr am Sommerfest zahlreich kennenlernen können und so könnt Ihr Euch selbst davon überzeugen, wie toll unsere Hunde sind – und was aus so mancher Notnase geworden ist ?
 
Kommt zu uns nach Rösrath zum SV OG Rösrath und verbringt mit uns einen tollen Tag!
Stöbert an den Ständen, probiert Selbstgemachtes und stöbert am DsN-Stand!
Der komplette Erlös des Sommerfestes fließt natürlich zu 100 % in unser Projekt in Giurgiu.
 
Wir freuen uns darauf mit Euch einen unvergesslichen Tag zu erleben!

10. März 2019

Shelteraktion!!!!
Neuigkeiten aus Giurgiu: Die Rettungsaktion war ein voller Erfolg!
Unser Wunsch war, mithilfe einer Spendenaktion 20 Hunde aus der Hölle Public Shelter heraus zu holen. Die Spenden werden für die Tierarztkosten benötigt, da Hunde aus dem Shelter selten gesund sind, sondern viele von ihnen erst aufgepäppelt, einige auch operiert und behandelt werden müssen.
Sie benötigen Wurmkuren, Impfungen, Nachbehandlungen von Kastrationen, das sind nur ein paar Beispiele für Kosten, die auf den Verein zukommen werden.
Aber wir haben nicht 20 Hunde retten können! NEIN es waren sogar 22 Hunde, die über dieser Rettungsaktion aus dem Public Shelter gerettet werden konnten!
Diese wurden in zwei Etappen von unserer Familie Pena vor Ort aus dem Shelter auf die DsN-Farm geholt.
Dort wurden sie erst einmal grundversorgt und vor Ort auf der DsN-Farm versorgt. Die ersten Hunde durften bereits Ende Februar auf die Farm umziehen.
Am 04.03.2019 durften dann die restlichen Hunde kommen, es waren noch einmal 17 weitere Hunde, die das Shelter verlassen konnten. Auf der Farm wurden sie von ihren Kollegen mit einem lauten Hallo begrüßt. Wir von DsN e. V. sind überglücklich, dass wir dank der vielen Spenden helfen konnten.
 

Einige der geretteten Hunde können Sie auf den Bildern sehen - ein kleiner Einblick in die gelungene Rettungsaktion! 

Bitte helfen Sie uns, zu helfen:

Spendenkonto DsN e. V.
Sparkasse Leverkusen
IBAN: DE19 3755 1440 0100 0932 36
BIC: WELADEDLLEV


Oder per Paypal:
spenden@deutschlandsagtnein.org
 

DsN e. V. ist gemeinnützig anerkannt und berechtigt, steuerlich abzugsfähige Spendenquittungen auszustellen.

 

17. Februar 2019

Die DsN-Farm ist riesengroß. Gemeinsam haben wir es geschafft, die Zahl der Schützlinge dort zu reduzieren, denn wir möchten, dass es ihnen dort allen gut geht. Sie alle sollen einen guten, sicheren Platz haben, und um alle muss sich gekümmert werden. Viele unserer Schützlinge haben Schlimmes erlebt, und brauchen Zuwendung. Einige von ihnen wollen nur eins - Abstand von uns Menschen. Sie brauchen Zeit, brauchen Raum, um Vertrauen zu fassen. Um zu verinnerlichen, dass ihnen keiner mehr etwas Böses tut, sie nie wieder Angst haben müssen. Nicht alle werden es schaffen, ihre Angst zu verlieren. Aber einige schon - und wir versuchen es bei allen von ihnen. Kein Hund, und auch keine Katze, soll Angst vor uns haben. Das ist eine riesige Aufgabe. Es sind so viele ...

Im Jahr 2018 haben wir es geschafft, die Zahl unserer Schützlinge deutlich zu reduzieren. Durch Vermittlung, mithilfe von tollen Tierheimen und Partnern, die uns geholfen haben, und mit vereinten Kräften, tollen Pflegestellen und Adoptanten. Nun möchten wir gerne endlich wieder ein paar Hunde aus dem Public Shelter retten. Finanziell ist das sehr ehrgeizig, denn wir haben immer noch nicht die kompletten Tierarztkosten geschafft. Deshalb können wir das nur wagen, wenn wir vorher Spenden für die Shelterhunde erhalten. Denn leider sind die Hunde, die wir aus dem Public Shelter übernehmen, krank. Was genau sie haben, zeigt sich erst, wenn wir sie zum Tierarzt bringen. Einige benötigen "nur" eine Entwurmung, andere müssen aufgepäppelt werden, wieder andere gar operiert oder aufwendig behandelt. Es bricht uns das Herz, wir würden am liebsten natürlich alle Hunde retten. Aber das können wir nicht, wir sind ein kleiner Verein, und das Leid ist so groß. Die Zahl der Hunde im Shelter immens. Auch wenn derzeit viele Zwinger dort leerstehen. Wir möchten uns nicht ausmalen, warum ...

Der Beton ist kalt, die Palette ist durchnässt. Sie sind eingesperrt in ihren Zwingern! Sie haben ANGST! Gibt es wirklich kein Entkommen???

DOCH! Wenigstens für einige soll es ein Entkommen geben!

Wir wollen sie befreien, wir haben Platz, nur diese Tierarztkosten hindern uns aktuell daran! Es fehlen uns noch fast 20.000 Euro an Spenden für die Tierarztkosten. Wir haben überlegt, gerechnet und unsere Mitglieder befragt:

WIR WOLLEN TROTZDEM HELFEN!

Aber nur ... nur, wenn wir bis dahin 10.000 Euro zusammen bekommen, um 20 Hunde auf die DsN-Farm zu holen. Das ist sehr viel Geld, aber wir brauchen diese Sicherheit, um unsere Tierarztkosten stemmen zu können.
Bei 10.000 Euro könnten 20 Hunde ein neues Leben beginnen, ein Leben ohne KÄLTE und HUNGER!
500 Euro für ein HUNDELEBEN ist nicht viel!

Am 21.02.2019 fliegt unser neuer Vorstand Roy Bunse nach Giurgiu, und dann würden wir sehr gerne Hunde aus dem Public Shelter retten. Wenn wir bis dahin unser Ziel erreichen, würde es für 20 Hunde heißen, ein Leben ohne Angst, Hunger, Kälte eintauschen gegen: Sicherheit. Wärme. Liebe! Eine echte CHANCE auf ein NEUES LEBEN!!! Dürfen wir - dürfen SIE auf IHRE HILFE zählen?

 

Spendenkonto:
Verwendungszweck "Rettungsaktion"
DsN e. V.
Sparkasse Leverkusen
IBAN: DE19 3755 1440 0100 0932 36
BIC: WELADEDLLEV

Oder per Paypal:
spenden@Deutschlandsagtnein.org

DsN e. V. ist gemeinnützig anerkannt und berechtigt, steuerlich abzugsfähige Spendenquittungen auszustellen.

15. Februar 2019

15.02.2019
Ein Rundgang über die DsN-Farm in Giurgiu. Diese Hunde brauchen unsere Hilfe, Ihre Hilfe! Sie alle schützen wir, sie alle sind ehemalige Notfälle, gerettet aus dem Public Shelter, von der Straße, ausgesetzte Hunde ...
Dafür stehen wir von DsN e. v. ein!

Zuhause gesucht!
Lia sucht dringend ein Zuhause!

Sie ist (geschätzt) 2014 geboren, gefunden mit Welpen im Public Shelter in Giurgiu. Viel zu lange wartet sie schon ...

Wie lange muss sie noch warten?

Lia ist gechipot, geimpft und kastriert, sie ist ca. 40 cm groß.
Sie ist verträglich mit anderen Hunden und lebt deshalb auf unserer DsN-Farm in Giurgiu.

per E-Mail: adoption@deutschlandsagtnein.org

Alles rund um unser Projekt in Giurgiu und die Arbeit vor Ort: DsN e. V. Tierschutz für alle

Die Vermittlung erfolgt über den DsN e. V. und nur nach positiver Vorkontrolle und gegen Schutzvertrag und Schutzgebühr (Hund: 290 Euro, Katze 165 Euro). Jedes Tier ist gechippt, geimpft und wird vor Ausreise tierärztlich untersucht. Der Transport erfolgt natürlich mit TRACES. Die Genehmigung nach § 11 TierschG zur Einfuhr und Vermittlung von Hunden und Katzen aus Rumänien nach Deutschland liegt vor (Aufsichtsbehörde: Veterinäramt Köln).

236 Hunde und 44 Katzen versorgt DsN e. V. aktuell auf der DsN-Farm in Giurgiu. 280 Leben, die Hilfe brauchen! Aktuell kämpfen wir darum, unsere Tierarztkosten bezahlen zu können - und gleichzeitig weiterhin alle Tiere gut zu versorgen, und die, die es brauchen, weiterhin auch behandeln lassen zu können. Es fehlen an Spenden für die Tierarztkosten noch knapp 20.000 Euro - schaffen wir das gemeinsam? So viel haben wir schon geschafft, wir sind kurz vor dem Ziel!

Bitte unterstütze unsere Arbeit. HIlf uns zu helfen! Ihr Leben hängt davon ab!

8. Februar 2019

Zu unserem Verein und unserer Tierschutzarbeit gehört als fester und sehr wichtiger Bestandteil, dass Mitglieder des Vereins - natürlich auf eigene Kosten - immer wieder nach Giurgiu reisen, dort aktiv mithelfen, vor Ort aktiv sind und einfach da sind. Heute reisen zum ersten Mal in diesem Jahr Vereinsmitglieder nach Giurgiu - Doreen und Susi haben sich ein paar Tage freigenommen und sind nach Bukarest geflogen. Dort haben sie ein Auto gemietet und sind nach Giurgiu gedüst. Ein paar Tage sind sie nun dort, helfen und arbeiten mit den Hunden vor Ort. Uns ist besonders wichtig, unsere Schützlinge in das passende Zuhause zu vermitteln - und um das einschätzen zu können, müssen wir die Hunde natürlich kennen! Deshalb ist es so wichtig, dass zuverlässige Menschen vor Ort helfen, die Hunde einzuschätzen. Welche Bedürfnisse hat der Hund? Ist er ängstlich, oder dominant? Möchte der Hund wohl lieber ein Einzelhund sein, braucht er eine ruhige Umgebung, oder wäre er in einer trubeligen Familie gut aufgehoben? Jedes vermittelte Tier soll ja möglichst in das passende Zuhause kommen - und deshalb ist genau das Einschätzen der Bedürfnisse unserer Schützlinge so wichtig.  SChon in 2 Wochen wird die nächste "Crew" nach Giurgiu reisen - und wir hoffen, übers Jahr verteilt werden es wieder viele Mitglieder schaffen, vor Ort zu sein, Tierschutz live zu erleben und so beizutragen, unsere Schützlinge gut zu versorgen und so vielen wie möglich ein passendes Zuhause zu suchen. Denn unsere Kapazitäten auf der DsN-Farm sind begrenzt, und wir möchten natürlich so vielen wie möglich helfen, so viele wie möglich retten - das gelingt aber nur, wenn auch die Vermittlung klappt, denn jeder, der ein Zuhause findet und ausreisen kann, macht Platz für den nächsten Notfalll.. Damit rettet jeder, der ein Tier aus dem Tierschutz adoptiert, gleich 2 Leben - das des adoptierten Tiers und das des Tiers, das seinen (oder ihren) Platz auf der DsN-Farm bekommt.

Aktiv vor Ort helfen, anpacken, unsere Schützlinge kennenlernen, mit Hunden und Katzen kuscheln, sie füttern, sie ERLEBEN und vor Ort aktiv helfen - für sie!!

Jeder, der mitmachen möchte, ist herzlich willkommen - unsere Vereinsmitlglieder schließen sich meist zusammen, denn alleine vor Ort ist es sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich, sich zurecht zu finden - und zu helfen. Schließ Dich einer Gruppe an - und erlebe Tierschutz live! Aber wir müssen warnen: Wer einmal den Schritt gewagt hat, wird immer wieder fahren wollen!

Weitere Informationen zu Reisen nach Giurgiu mit und für DsN e. V. u. a. hier: http://deutschlandsagtnein.org/unsere-projekte/dsn-e-v-in-giurgiu/reise-vorbereitungen/

Und ein paar Reiseberichte zum Nachlesen:
http://deutschlandsagtnein.org/unsere-projekte/dsn-e-v-in-giurgiu/reiseberichte/


 


 

29. Januar 2019 - 6 Welpen - ausgesetzt und entsorgt wie Müll

Update zu den Welpen 10.02.2019: Alle Welpen sind putzmunter, auch die Kleinste durfte nach ein paar Tagen die Tierklinik wieder verlassen und ist zurück auf der DsN-Farm und wiedervereint mit ihren Geschwistern!

Giurgiu, 29. Januar 2019            
Früh am Morgen auf der DsN-Farm, die Arbeiter waren bereits da und emsig beschäftigt, hielt ein Auto vor dem Tor und ein Mann wollte einen Karton abstellen. Zunächst dachten die Arbeiter, es wäre wohl etwas bestellt worden, aber nein ... in dem Karton waren Welpen. 6 kleine Welpen, der Mann stellte den Kartion ab und sagte "nehmt sie oder ich schlag sie tot". Also nahmen wir sie ... Es sind 6 Welpen, gerade erst wenige Wochen alt. Sie sind völlig verwurmt, und sie vermissen ihre Mama ...
Wir hoffen, sie werden überleben. Die Kleinste von ihnen zeigte sich bereits nach wenigen Tagen sehr schwach und lethargisch, so dass sie in die Tierklinik gebracht wurde, wo sie nun ein paar Tage stationär bleiben wird. Alle Welpen wurden natürlich entwurmt und gegen Parasiten behandelt, sind im Warmen (im Farmhaus) und werden - so gut das ohne ihre Mutter eben geht - versorgt. Wir hoffen sehr, dass sie vom todbringenden Parvovirus verschont werden, haben wir doch gerade erst 4 Welpen trotz aller Bemühungen an Parvo verloren ...

Es sind immer die Kleinen, die Unschuldigen, neu auf dieser Welt und schon in so großer Gefahr ...
Ein Video der Welpen vom Tag der Ankunft auf der DsN-Farm: https://bit.ly/2RAoqyM

Das Leben ist einfach nicht fair!!! Nein, eigentlich ist es der Mensch, der all das Leid verursacht. So viel Leid, das nur entsteht, weil Mensch nichts dagegen unternimmt - oder es sogar forciert. Es kommt uns oft vor, als kämpften wir gegen Windmühlen - so viele wir auch aufnehmen, so viele wir auch kastrieren lassen, es nimmt und nimmt kein Ende ... Die Behörden könnten das ändern, sie könnten die Kastrationspflicht bei allen Hundebesitzern einfordern und durchsetzen. Aber sie tun es nicht. Und daher wird es weiterhin ständig neue Welpen, die ungewollt sind und ausgesetzt werden, geben. Denn mit unseren Kastrationsaktionen erreichen wir zwar viele Menschen, aber leider nur die, die Einsicht zeigen. Die, die das nicht wollen, die werden weitermachen.

Wir kämpfen. Und weinen. Es ist verdammt nochmal nicht fair!!!

Spendenkonto DsN e. V.
Sparkasse Leverkusen
IBAN: DE19 3755 1440 0100 0932 36
BIC: WELADEDLLEV

Oder per Paypal:
spenden@Deutschlandsagtnein.org

DsN e. V. ist gemeinnützig anerkannt und berechtigt, steuerlich abzugsfähige Spendenquittungen auszustellen.
http://deutschlandsagtnein.org/spenden/

Ganz einfach und schnell per Charity-SMS helfen:
DSN2 ( =2 €) DSN5 ( =5 €) oder DSN10 ( =10 €)
an die 81190 schicken
(funktioniert bei fast allen deutschen Mobilfunkanbietern. 0,17 € gehen pro SMS Gebühr an den Serviceanbieter Burda Direct Interactiv GmbH, zzgl. eventueller Kosten für eine SMS deines Mobilfunkanbieters)

Wir sind jetzt auch bei Teaming vertreten! Eine tolle Plattform, auf der sich jeder als Teamer anmelden kann und das Projekt seiner Wahl mit monatlich 1 Euro unterstützt! Das ist eine tolle Plattform - und jeder Cent des monatlichen Euro kommt natürlich ohne Abzüge dem ausgewählten Projekt zugute! 1 Euro ist für so gut wie jeden machbar und tut nicht weh - gemeinsam mit vielen kann man damit aber soo viel erreichen - mach mit!

Direkt zu Teaming geht es hier

15. Januar 2019





Am 6. Januar war es wieder mal soweit - Welpen wurden ausgesetzt, direkt im Niemandsland um die DsN-Farm in Giurgiu herum ...

Leid, das hätte verhindert werden können - wäre die Hündin, der ihre Kinder nun entrissen wurden, kastriert gewesen - dann wäre dieses erneute Leid nicht passiert. 7 Welpen liefen schutzlos auf den Feldern herum, ohne Mutter, ohne Schutz. Die Landstraße wurde einem direkt zum Verhängnis, ihn konnten wir nur noch tot bergen, ein Auto hatte ihn erfasst und getötet. Die übrigen 6 Welpen wurden sofort in die Tierklinik gebracht, denn ihr Zustand war dramatlsch. Leider waren sie alle mit dem todbringenden Parvo-Virus infiziert. Der Parvo-Virus ist gerade für Welpen gefährlich, und bereits 4 der Welpen haben den Kampf um ihr Leben verloren. Trotz aller Bemühungen, trotz stationärer Behandlung, Infusionen und teurer intensiver tierärztlicher Hilfe. Wieder haben unschuldige Welpen ihr Leben verloren, bevor es überhaupt richtig begonnen hat. Wäre die Mutterhündin nur kastriert gewesen ...

Der Parvovirus, der eigentlich im Winter, wenn es kalt ist, deutlich weniger aktiv ist, weil er kälteempfindlich ist, ist bei diesen Welpen in einer ungewöhnlich aggressiven Form aufgetreten. Die nächsten Tage entscheiden über das Schicksal der beiden Welpen, die noch um ihr Leben ringen. Werden sie stark genug sein, den Virus zu bekämpfen ? Wir wissen es nicht, aber wir geben alles. Die stationäre Behandlung ist sehr teuer, aber Leben lässt sich nicht mit Geld aufrechnen. Jedes Leben zählt!

Wir sind am Limit. Innerlich wie finanziell. Unschuldig, gerade erst geboren, und schon dem Tod geweiht. Wir kämpfen für sie. 5 Welpen konnten wir nicht retten. Ihr Leiden ist vorbei. Es hätte gar nicht sein müssen, es hätte nicht sein dürfen!!!! Wenn wenigstens die Mutter auch mit ausgesetzt worden wäre, wenn sie wenigstens bei ihren Babys hätte bleiben dürfen ... auch sie leidet sicherlich sehr unter dem Verlust ihrer Babys. Und wir sind realistisch genug - sie wird nicht kastriert werden. Und der Kreislauf wird von vorne beginnen. Neues Leid, neue ungewollte Welpen ... Jeder hat eine Chance verdient, und mag sie noch so klein sein. Viele schaffen es, zu viele leider nicht. Parvo ist ein Alptraum, aus dem wir leider nicht aufwachen ...

4. Januar 2019
Update zum kleinen Welpenmädel, das am Neujahrsmorgen die erste Überraschung in Giurgiu für dieses Jahr, und damit auch der erste neue Notfall für uns war. Die Kleine befindet sich nun seit 3 Tagen in unserer Obhut, sie macht sich gut! Hoffen wir, dass sie gesund bleibt, den Winter übersteht und groß und stark wird.

03. Januar 2019
Auf unserer Farm leben zurzeit 235 Hunde und 45 Katzen.

Jedes Tier hat seine eigene Vergangenheit und diese war meist nicht schön. Sie wurden aus dem Shelter gerettet, einfach ausgesetzt oder verletzt von uns gefunden.
Eines haben sie aber alle gemeinsam.So lange wir die Farm halten können, leben sie in Sicherheit.
In Sicherheit vor Hunger, Schmerzen und Menschen, die es nicht gut mit ihnen meinten.
Wir haben jedem unserer Tiere versprochen, dass es nie wieder leiden muss.
Um dieses Versprechen auch in Zukunft einhalten zu können brauchen wir dringend Ihre Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende - denn wir sind dringend auf Spenden angewiesen. Wir alle arbeiten ehrenamtlich und für den Verein kostenlos, opfern neben Zeit und Mühe auch viel eigene finanzielle private Mittel - aber alles stemmen können wir nicht alleine. Derzeit kämpfen wir darum, Tierarztrechnungen zu bezahlen - fast 30.000 Euro sind leider noch offen, die in den nächsten beiden Monaten bezahlt werden müssen. Dazu brauchen wir dringend Ihre Hilfe!

 

 

1. Januar 2019

 

Das neue Jahr fing für uns gleich mit einer unschönen Überraschung an.
Gleich neben dem Blumenladen der Familie Pena beim Markt in der Innenstadt von Giurgiu wurde heute früh ein ausgesetzter Welpe gefunden. Er saß frierend und verängstigt auf einer Holzpalette vor einem Laden. Richtig grausam war, dass jemand wohl direkt zu ihm den Kopf einer geschlachteten Kuh gelegt hatte. Ob er als Futter dienen sollte? Keine Ahnung. Es war ein wirklich gruseliger Anblick, der kleine zitternde Welpe (übrigens ein Mädchen) und daneben dieser Schädel ...

Die Kleine war völlig durchgefroren und hilflos, saß verängstigt mit groß aufgerissenen Augen starr und wartete auf Rettung.

Was tun? Eigentlich haben wir uns ja einen absoluten Aufnahmestopp auferlegt, denn mit 235 Hunden und 45 Katzen versorgen wir derzeit auf der DsN-Farm in Giurgiu zwar weniger Tiere als noch vor einem Jahr, aber immer noch eigentlich zu viele für unsere finanziellen Möglichkeiten. Trotzdem - wegsehen und weitergehen? NEIN! NIEMALS! das wäre das Todesurteil für dieses winzige Hundemädchen gewesen.
Wir sind sicher, jeder, der das hier liest, hätte wie wir gehandelt - und dieses Mädchen aufgenommen. Manchmal geht das Herz eben vor den Verstand - und das ist auch genau das, was uns ausmacht. Wir können nicht wegsehen, nicht bei solcher Not! Irgendwie müssen wir es schaffen, auch noch diese Kleine durchzubringen. Das Knöpfchen ist nun auf der DsN-Farm. Darf sich aufwärmen und das Bäuchlein vollschlagen.

Wir hoffen und beten, dass sie keine lebensbedrohlichen Krankheiten in sich trägt. Dass sie gesund ist und bleibt. Genaueres dazu kann nur der Tierarzt sagen. Ein Besuch steht an.

Bitte Daumen drücken!
Sobald wir mehr wissen, werden wir hier darüber berichten.

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(c) DsN e. V. - Tierschutz für alle