Unsere Geschichte

Die Grundsteinlegung erfolgte im November 2011, Tötungen von Streunerhunden in der Ukraine waren der Anlass, der die ersten Tierfreunde auf Facebook zusammenführte. Dagegen wollten wir etwas tun und eröffneten zunächst eine Facebook-Gruppe, um gemeinsam gegen dieses Töten zu protestieren und zu helfen. Schnell erhielten wir enormen Zulauf, so dass der nächste logische Schritt die Gründung eines gemeinnützig anerkannten Tierschutzvereins war. Bewusst entschieden wir uns, bis zur Vereinsgründung und Anerkennung der Gemeinnützigkeit keine Geldspenden zu sammeln, denn wir wollten von Beginn an transparent und ehrlich agieren.

 

Im Sommer 2012 war es dann soweit – der Verein wurde gegründet und die Gemeinnützigkeit anerkannt. Aus einer rein virtuellen Gemeinschaft ist ein real existenter Tierschutzverein geworden! DsN e. V. tritt ein für mehr Tierrechte und für bessere Tierschutzgesetze weltweit, gleich ob für Heim-, Nutz- oder Wildtiere. Tierschutz ist Menschenschutz lautet das Motto, denn wo Tiere gequält werden, herrscht ein allgemeines Klima der Gewalt.
Von Beginn an waren und sind Mitglieder unserer Gruppe aktiv im Einsatz gegen Tierleid – ob nun zu Hause vor Ort oder in Ländern, in denen Hilfe nötig ist – beispielhaft seien hier Ungarn, die Ukraine, Bulgarien, Spanien und Rumänien sowie Bosnien und Serbien genannt. Mittlerweile folgen uns über 80 000 Menschen auf Facebook, viele Menschen, die gerne Teil davon werden wollten, sind in unseren Verein eingetreten. Für uns selbstverständlich ist, dass alle Vereinsmitglieder ehrenamtlich und unentgeltlich tätig sind und sich mit Herz und Verstand für den Tierschutz einsetzen. Natürlich gehört dazu auch, dass wir selbst privat aus eigener Tasche viele Kosten übernehmen, die oft erheblich sind. Dies ist für uns aber genauso selbstverständlich wie sorgsamer Umgang mit Spendengeldern und sorgfältige Überlegungen, welche Projekte wir unterstützen, denn nachhaltiger Tierschutz ist das, was wir erreichen wollen.

 

Seit Herbst 2013 engagieren wir uns besonders in Rumänien. Die Abschlachtung von Abertausenden Straßenhunden dort sowie ein Aufruf zur Nothilfe in einem Städtischen Tierheim in Giurgiu, einer Kleinstadt in der Nähe von Bukarest, ließ uns aktiv werden. So starteten wir eine Hilfskampagne, zuerst sollte es die Unterstützung von Tierfreunden in Rumänien sein, zusammen mit Kastrationsaktionen, um nachhaltig die Streunerpopulation auf humane Art und Weise zu verringern. Die Resonanz war immens, so dass wir nach wenigen Tagen erkannten – hier ist etwas Großes möglich! Mittlerweile haben wir nicht nur eine Mobile Kastrationsklinik in Rumänien im Einsatz eines ganzen Teams von versierten lokalen Tierschützern und können mehr als 1 200 Kastrationen vorweisen, sondern wir haben auch als einer der ersten – wenn nicht der erste – Verein geschafft, einen Vertrag mit einer Stadtverwaltung zur Versorgung der Tiere im örtlichen städtischen Tierheim zu schließen. Teil des Vertrags sind ebenfalls großangelegte Kastrationsaktionen für Haus- und Hofhunde in dieser Stadt. Wir helfen vor Ort. Unser Ziel ist es, vor Ort die Situation zu verbessern und somit auf Augenhöhe und lokal etwas zu verändern.

 

Wir versorgen seit März 2014 aktuell ca. 1000 Tiere im Öffentlichen Tierheim und sorgen mithilfe unserer ehrenamtlichen lokalen Mitgliedern sowie von uns finanzierten Arbeitern auch für die Verbesserung des Shelters, die nötigen Umbaumaßnahmen und natürlich für die tägliche Reinigung. Die ersten Kastrationsaktionen für Haus- und Hoftiere von Bürgern der Stadt begannen im September 2014, die Resonanz war überwältigend, so konnten an den ersten beiden Kastrationstagen bereits fast 200 Tiere kastriert werden. Die Bürger nehmen unser Angebot an! Die Veränderungen sind spürbar! Ausführliche Informationen zu unserem Projekt in der Stadt Giurgiu finden sie hier.

 

Im November 2015 haben wir aus der Not heraus eine Farm in Giurgiu erworben, um dort gefährdeten Hunden einen Zufluchtsort zu geben und als Ergänzung für den Shelter. Dort können Hunde jetzt besser auf die Aureise vorbereitet und resozialisiert werden. Aktuell leben auf der Farm ca. 400 Hunde und 80 Katzen.

 

In den nächsten Monaten werden wir für den Aus- und Umbau noch einiges an Geld benötigen. Alle Möglichkeiten zu Spenden finden Sie hier.

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(c) DsN e. V. - Tierschutz für alle